Cyprus, Nicosia

37 Zyperntürken sitzen wegen des Krieges in Dubai fest

02.03.2026 / 19:51
Nachrichtenkategorie

Eine Gruppe von 37 Zyperntürken, die im Rahmen einer fünftägigen Tour nach Dubai gereist waren, konnte aufgrund der Eskalation des Konflikts zwischen dem Iran und Israel und der Sperrung des Luftraums nicht nach Nordzypern zurückkehren.

Die Direktorin von Gem Tours, Evşim Gagari Demirel, erklärte gegenüber KIBRIS TV, dass die Gruppe am 25. angekommen sei und am Abend des 1. März hätte zurückkehren sollen, die Flüge jedoch gestrichen wurden.

„Ständig fliegen Militärflugzeuge über uns hinweg. Wir haben Raketenexplosionen gehört. Am ersten Abend heulten die Sirenen, und vor uns am Himmel wurde eine Rakete abgefangen. Es war sehr beängstigend“, so Demirel.

Ihren Angaben zufolge herrscht in Dubai selbst trotz der Explosionsgeräusche und der Aktivitäten der Luftabwehr keine Massenpanik. Geschäfte, Restaurants und touristische Einrichtungen sind geöffnet. Die Gruppe ist vorübergehend im Studio One Hotel untergebracht, das fernab von militärischen Objekten liegt.

In den ersten Tagen gab es Schwierigkeiten beim Zugang zu Lebensmitteln und Medikamenten. Einigen Touristen gingen die Blutdruck- und Herzmedikamente aus, doch es gelang, in offenen Apotheken Ersatzpräparate zu finden.

Der türkische Konsul in Dubai besuchte die Gruppe persönlich und hinterließ Kontaktdaten für Notfälle. Vertreter der TRNZ stehen in ständigem Kontakt und fordern regelmäßige Informationen über den Aufenthaltsort der Gruppe.

Da die Tour auf 5 Tage ausgelegt war, hatten viele Touristen keine zusätzlichen Ausgaben geplant. Laut Demirel hat die Regierung der TRNZ zugestimmt, die Unterbringungskosten und eine obligatorische Mahlzeit aus dem Budget des Tourismusministeriums zu übernehmen.

Informationen, wonach alle touristischen Ausgaben in den VAE vollständig vom Staat erstattet werden, entsprechen nicht der Wahrheit – die Entschädigung gilt nur für Passagiere der Fluggesellschaft Emirates.

Nach vorläufigen Daten wird die Gruppe vor dem 7. März nicht zurückkehren können. Selbst nach der Wiederaufnahme des Flugbetriebs könnte es aufgrund der hohen Auslastung zu Schwierigkeiten bei der Ticketbuchung kommen.

Demirel betonte, dass sich die Gruppe trotz der angespannten Lage in Sicherheit befinde, Küstengebiete meide und den Empfehlungen der örtlichen Behörden folge.

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