Cyprus, Nicosia

Verband der Internetanbieter äußert Vorbehalte zum Protokoll mit Türk Telekom

19.02.2026 / 20:33
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Der Verband der Internetanbieter (İnternet Servis Sağlayıcıları Birliği) hat Bedenken bezüglich des geplanten Protokolls für den Übergang zur Glasfaserinfrastruktur geäußert, das unter Beteiligung von Türk Telekom umgesetzt werden soll.

In der offiziellen Erklärung wird darauf hingewiesen, dass die Gespräche unter Beteiligung des Verkehrsministeriums, der Regulierungsbehörde für Kommunikation, Vertretern von Türk Telekom, der Gewerkschaft Tel-Sen, der Abteilung für Telekommunikation, der Kammer der Computerbauingenieure und des Verbandes der Internetanbieter stattfinden.

Der Verband betonte, dass die bloße Tatsache der Verhandlungen nicht bedeute, dass eine Einigung erzielt wurde.

Ihre Position lautet:

  • Das Dokument liegt nicht in einer endgültigen Fassung vor;
  • Die rechtlich befugten Organe müssen eine offizielle Genehmigung erteilen;
  • Zusätzliche Anpassungen aufgrund rechtlicher und technischer Prüfungen sind möglich;
  • Die Verhandlungen dauern an.

In der Erklärung wurde besonders hervorgehoben, dass es sich um ein Protokoll mit einer Laufzeit von 25 Jahren handelt, das einen langfristigen und verbindlichen Charakter haben wird.

Der Verband erklärte, die Entwicklung der Glasfaserinfrastruktur zu unterstützen, beharrte jedoch darauf, dass der Prozess vollständig im Einklang stehen muss mit:

  • Verfassungsnormen;
  • geltender Gesetzgebung;
  • Grundsätzen des Wettbewerbsrechts;
  • technischen und betrieblichen Realitäten des Sektors.

Nach Ansicht des Verbandes muss eine solch langfristige Vereinbarung auf einem „soliden, ausgewogenen und nachhaltigen Fundament“ stehen.

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