EU-Abgeordneter Fidias Panayiotou nannte Menschen mit Behinderungen „dumm“ — Organisationen drohen mit Beschwerde
Am 27. Januar bezeichnete der Europaparlamentarier Fidias Panayiotou in einem Audio-Programm Menschen mit geistigen Behinderungen als „dumm“, was Proteste der Paralympischen Föderation und Behindertenorganisationen auf Zypern auslöste.
Laut der Zeitung Politis bezeichnete Andreas Georgiou, Präsident der Zyprischen Paralympischen Föderation, Panayiotous Äußerungen als beleidigend und erklärte, dass sie weder durch Unhöflichkeit noch durch Unwissenheit gerechtfertigt werden können. Er kündigte an, dass er eine Beschwerde beim Europäischen Parlament einreichen werde, falls keine Entschuldigung erfolgt.
Die Konföderation der Behindertenorganisationen äußerte ebenfalls ihre Unzufriedenheit. Ihr Vorsitzender, Themis Antopulu, betonte, dass Panayiotou sich seines Status als Vertreter in einem Organ wie dem Europäischen Parlament bewusst sein sollte, und nannte es inakzeptabel, dass ein Politiker sich öffentlich solche Äußerungen erlaubt.
Regierungssprecher Yannis Antoniou bezeichnete Panayiotous Äußerungen als „alarmierend“ und „sehr problematisch“ und forderte gleichzeitig einen vernünftigen Umgang und keine ständige Diskussion des Themas in den Medien. Pandelis Chrysostomou, Mitglied des Zentralkomitees der Partei DIKO, forderte ebenfalls Panayiotou zu einer Entschuldigung auf.
Laut der Veröffentlichung hatte Panayiotou bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine Entschuldigung ausgesprochen und seine Teilnahme an der Sendung mit der Journalistin Katia Savva abgesagt.
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