In Nordzypern ist der Bau eines großen Solarkraftwerks im Wert von 60 Mio. Dollar geplant

Ein in der Türkei ansässiges Unternehmen plant die Umsetzung eines groß angelegten Projekts im Bereich der erneuerbaren Energien in Nordzypern — den Bau eines Solarkraftwerks mit einer Leistung von 50 Megawatt und Gesamtkosten von rund 60 Millionen US-Dollar.
Das Projekt wird als strategischer Schritt zur Lösung chronischer Probleme der Energieversorgung und zur Stärkung der energetischen Unabhängigkeit des Landes betrachtet. Das neue Kraftwerk soll die bestehende Infrastruktur entlasten und eine stabilere Stromversorgung gewährleisten, auch für den Industriesektor.
Der Wirtschafts- und Energieminister der TRNZ, Olgun Amcaoğlu, erklärte, dass parallel weiterhin verschiedene Optionen der energiepolitischen Zusammenarbeit mit der Türkei erörtert werden, darunter auch das zuvor vorgeschlagene Projekt eines Unterseekabels für Strom. Zugleich betonte er, dass unter den derzeitigen Bedingungen die Entwicklung der eigenen Solarstromerzeugung mit Energiespeichersystemen die realistischste und effektivste Lösung sei.
Das Projekt mit dem Namen SANHO soll im Gebiet Serhatköy umgesetzt werden und sieht neben der Stromerzeugung auch ein Energiespeichersystem mit einer Leistung von 25 Megawatt vor, das Produktionsschwankungen ausgleichen und die Netzzuverlässigkeit erhöhen soll.
Nach Angaben des Vizepräsidenten der Türkisch-Zyprischen Industrie- und Handelskammer, Sercan Görgüner Bahçeci, ist die Inbetriebnahme der Anlage für das Jahr 2028 geplant. Es wird erwartet, dass das Kraftwerk nach dem Start bis zu 60% des Strombedarfs des Industriesektors decken kann.
Die Behörden Nordzyperns sehen das Projekt als wichtigen Beitrag zum Übergang zu „grüner“ Energie, zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und zur Stärkung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit des Landes.
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