Cyprus, Nicosia

In Nordzypern sollen Gehälter verpflichtend über Banken ausgezahlt werden

13.01.2026 / 16:00
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Arbeits- und Sozialminister Oğuzhan Hasipoğlu erklärte, dass ein umfangreicher Gesetzentwurf vorbereitet werde, der private Unternehmen dazu verpflichtet, Gehälter ausschließlich über Bankkonten auszuzahlen. Dadurch könne der Staat die tatsächlichen Einkommen der Arbeitnehmer transparent nachverfolgen.

Nach Angaben des Ministers wird parallel ein System von Berufen und Mindestgehältern entwickelt: Für jede Tätigkeit soll eine untere Gehaltsgrenze festgelegt werden. „Es ist unmöglich, dass ein Spezialist mit 15 Jahren Berufserfahrung oder ein Akademiker den Mindestlohn erhält“, betonte er.

Während der Debatte im Parlament kritisierte der CTP-Abgeordnete Devrim Barçın die staatliche Unterstützung in Höhe von 2.000 Lira, bezeichnete sie als vorübergehende Maßnahme und wies auf Risiken für das Steuer- und Versicherungssystem hin. Als Antwort erklärte der Minister, dass die Zusatzzahlung aus einem Fonds ohne Steuerabzüge erfolgen werde und der Arbeitnehmer 12.000 Lira „netto“ erhalte.

Es wird erwartet, dass der Gesetzentwurf in naher Zukunft dem Parlament zur Beratung vorgelegt wird.

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