Ursache für großen Brand in Limassol — nicht ausgedrückte Zigarettenstummel
Nach Angaben der Zeitung Fileleftheros und Experten des US-Büros für Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe (ATF) begann ein Großbrand in der Region Limassol am 23. Juli aufgrund von zwei nicht ausgedrückten Zigarettenstummeln. Der Bericht, veröffentlicht am 29. August 2025, gibt an, dass der Brandherd an der Mallia–Arsos-Autobahn auf einer Fläche von etwa 30×30 cm lag.
Experten fanden im Brandgebiet mehrere Zigarettenstummel; zwei davon zeigten thermische Schäden. Die Stummel wurden den örtlichen Behörden für weitere Untersuchungen übergeben, einschließlich DNA-Analysen zur Identifizierung der Personen, die sie weggeworfen hatten. ATF klassifizierte das Feuer als „Unfall“.
Im Bericht heißt es, dass das Feuer um 13:26 begann und innerhalb von 17 Minuten 1,5 Hektar, nach 29 Minuten etwa 2 Hektar erfasste; die Flammen erreichten das Dorf Mallia. Die Ausbreitung wurde durch eine Temperatur von etwa 39°C, niedrige Luftfeuchtigkeit (~19%), reichlich trockenes Gras und starken Wind — bis zu 9 Beaufort — begünstigt, wodurch das Feuer mit 60–63 m pro Minute voranschreiten konnte.
Für die Bewohner Nordzyperns bedeutet dies ein hohes Risiko bei heißem und windigem Wetter: ein nicht ausgedrückter Zigarettenstummel kann eine schnelle Ausbreitung des Feuers verursachen. Die Behörden setzen die Ermittlungen fort und fordern die Einhaltung der Brandschutzregeln.
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