Lehrergewerkschaft unterstützt die „Schwarzflaggen“-Aktion der Ärztevereinigung in Nordzypern
Am 29. Januar 2026 erklärte die türkisch-zyprische Gewerkschaft der Lehrkräfte der Sekundarstufe (KTOEÖS) in Nordzypern ihre Unterstützung für die von der türkisch-zyprischen Ärztevereinigung (KTTB) gestartete „Schwarzflaggen“-Aktion.
In ihrer Erklärung betonte KTOEÖS, dass die Möglichkeit des Zugangs zu medizinischen Fachausbildungsprogrammen ohne eine zentrale Prüfung nicht mit wissenschaftlichen, ethischen und öffentlich verantwortlichen Prinzipien vereinbar sei. Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass diese Entscheidung das Recht auf Gesundheitsversorgung untergräbt und ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellt.
KTOEÖS hob die Unzulässigkeit der Abschaffung der zentralen Prüfung für den Zugang zur Facharztausbildung hervor und stellte fest, dass die Meinung der Ärzte ignoriert worden sei, was nicht mit demokratischen und wissenschaftlichen Verfahren übereinstimme.
In der Erklärung heißt es zudem, dass die Position der KTTB die Priorität des Gemeinwohls, der medizinischen Ethik und des Schutzes des menschlichen Lebens widerspiegele. Die Gewerkschaft warnte, dass im Falle der Verabschiedung der entsprechenden Regelung ohne Berücksichtigung des Willens der medizinischen Gemeinschaft und ohne Zustimmung der KTTB die Verantwortung für die Folgen bei der politischen Führung liege.
KTOEÖS erklärte seine Unterstützung für die Entscheidung, Spezialisierungen ohne zentrale Prüfung nicht anzuerkennen, und bestätigte seine Solidarität mit der Ärztevereinigung.
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