Gewerkschaften und Produzenten fordern Senkung der Fleischpreise und Gründung einer Genossenschaft für Wettbewerb

Gewerkschaften und Branchenverbände gaben ihre Absicht bekannt, der Bevölkerung erschwingliches Fleisch bereitzustellen.
An der Pressekonferenz nahmen teil: die Türkische Lehrerunion Zyperns (KTÖS), die Gewerkschaft der Mitarbeiter der Elektrizitätsgesellschaft (EL-SEN), die Gewerkschaft der kommunalen Angestellten (BES), die Vereinigung der Viehzüchter und Produzenten sowie die Fleischerunion.
Der Vorsitzende der Viehproduzentenvereinigung, Adil Onalt, dankte den Gewerkschaften für die Organisation des Treffens und betonte, dass die Priorität darin besteht, die Produzenten zu unterstützen und die heimische Produktion zu erhalten.
Seiner Aussage nach bleibt das Problem der Fleischpreise chronisch. Hauptgrund sind die hohen Produktionskosten.
Onalt erklärte, dass zur Lösung der Problematik Folgendes notwendig ist:
- eine starke Genossenschaft zu gründen,
- die Arbeit der Schlachthöfe zu optimieren,
- die Sammlung und Klassifizierung des Viehs zu zentralisieren,
- einen transparenten Preisbildungsmechanismus zu etablieren,
- bei Bedarf Fleisch zu importieren, ohne lokale Produzenten zu schädigen.
Er fügte hinzu, dass die Regierung einen konkreten Beitrag zur Senkung der Produktionskosten und zur Unterstützung des Genossenschaftsmodells leisten müsse.
Der Vorsitzende der Fleischerunion, Rashit Şenkaya, bezeichnete die Situation beim Fleisch als „altes und schmerzhaftes Problem“. Seiner Aussage nach dauern die Gespräche über „Wirtschaftsabfluss in den Süden“ seit Jahren an, doch eine systematische Lösung wurde bisher nicht gefunden.
Şenkaya betonte, dass steigende Preise direkt mit den Produktionskosten zusammenhängen. In diesem Zusammenhang wird die Gründung einer Genossenschaft erwogen, die mit staatlicher Unterstützung wettbewerbsfähige Preise anbieten und eine echte Alternative zum südlichen Markt darstellen könnte.
„Unser Ziel ist es, der Gesellschaft qualitativ hochwertiges und erschwingliches Fleisch zu bieten, ohne den Produzenten zu schädigen“, betonte er.
Die Teilnehmer der Sitzung äußerten die Zuversicht, dass gemeinsame Maßnahmen von Gewerkschaften, Produzenten und Staat den Markt stabilisieren und Fleisch für die Bevölkerung erschwinglicher machen werden.
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