Der wegen eines Kindesentzugs gesuchte Vater und die Großmutter könnten sich in Nordzypern aufgehalten haben

Nach Angaben von Polizeiquellen soll sich die Entführung eines Kindes, an der ein 43-jähriger russischer Staatsbürger und seine 65-jährige Mutter verdächtigt werden, mutmaßlich auf dem Gebiet Nordzyperns ereignet haben.
Es handelt sich um ein Kind, das der Mann mit seiner ehemaligen Ehefrau hat. Nach vorliegenden Informationen lebte der Vater zum Zeitpunkt des Vorfalls in Nordzypern. Außerdem wird berichtet, dass er in Russland wegen einer Reihe schwerer Straftaten international zur Fahndung ausgeschrieben ist.
Den Ermittlungen zufolge lebten auch das Kind und seine Mutter in Nordzypern. In Bezug auf die 65-jährige Großmutter dauern die Überprüfungen an — bislang ist nicht festgestellt worden, ob sie dort dauerhaft lebte. Zugleich liegen Hinweise vor, dass Vater, Großmutter und Kind nach der mutmaßlichen Entführung in der Republik Zypern gesehen wurden.
Polizeibeamte führten Überprüfungen und Durchsuchungen an mehreren Objekten durch, jedoch konnte der Aufenthaltsort der gesuchten Personen bislang nicht festgestellt werden. Die Suchmaßnahmen dauern an.
Die Strafverfolgungsbehörden schließen nicht aus, dass die Tatverdächtigen den Tatort kurz nach dem Vorfall verlassen haben und sich derzeit versteckt halten
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