Studenten der Pädagogischen Akademie protestieren gegen das alternative Aufnahmesystem
Eine Gruppe von Studenten der Atatürk-Pädagogischen Akademie (AÖA) protestierte gegen die vorgeschlagene Initiative, zeitweilige Lehrkräfte auf bezahlter Basis durch eine separate Prüfung und ein verkürztes Ausbildungsprogramm von etwa zwei Jahren aufzunehmen.
In ihrer Erklärung betonten die Studenten, dass die bloße Idee eines solchen Ansatzes, obwohl keine offiziell genehmigte oder schriftlich dokumentierte Entscheidung vorliegt, den Grundprinzipien der Akademie widerspricht und inakzeptabel ist.
Die Studenten wiesen darauf hin, dass, obwohl sie direkte Teilnehmer des Bildungsprozesses sind, ihre Position bisher in öffentlichen Diskussionen praktisch nicht berücksichtigt wurde. Ihrer Meinung nach kann man von Studenten nicht erwarten, dass sie schweigen, wenn es um die Qualität der Ausbildung und den Schutz ihrer Rechte geht.
In der Erklärung wurde daran erinnert, dass die Atatürk-Pädagogische Akademie seit 1937 staatliche Lehrer ausbildet und die Aufnahme von Studierenden ausschließlich über transparente und wettbewerbsfähige Aufnahmeprüfungen erfolgt. Das Studium an der Akademie dauert vier Jahre und umfasst eine umfangreiche praktische Ausbildung.
Den Studenten zufolge gleicht das vorgeschlagene Modell faktisch ein vierjähriges Studium einem Programm von etwa zwei Jahren und macht die finanzielle Leistungsfähigkeit zum Auswahlkriterium. Dies, so wird angemerkt, schafft Bedingungen für unlauteren Wettbewerb und verletzt die Rechte der aktuellen Studierenden, die aufgrund strenger Anforderungen zugelassen wurden und studieren.
Es wird auch betont, dass ein solcher Ansatz das bestehende Alterskriterium von 25 Jahren untergräbt, das die Akademie über viele Jahre hinweg als einen ihrer institutionellen Standards beibehalten hat.
Die Studenten erklärten, dass politische Entscheidungen und Versprechen, die dieser Initiative zugrunde liegen, die Arbeit und die Leistungen derjenigen ignorieren, die rechtmäßig an der Akademie zugelassen wurden. Abschließend betonten sie, dass sie nicht zulassen werden, dass die Akademie entwertet, das Leistungsprinzip durch finanzielle Möglichkeiten ersetzt und diese historisch bedeutende Bildungseinrichtung in eine gewöhnliche Bildungseinrichtung verwandelt wird.
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