Evkaf-Verwaltung: Zukunft auf Zypern nur bei gegenseitigem Respekt und Dialog möglich
Die Evkaf-Verwaltung in Nordzypern gab am 13. April eine offizielle Erklärung als Reaktion auf die jüngsten Äußerungen von Erzbischof Georgios ab und betonte, dass der Aufbau einer gemeinsamen Zukunft auf Zypern nur durch gegenseitigen Respekt und Dialog möglich sei.
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Insel historisch gesehen ein Ort des Zusammenlebens verschiedener Religionen und Kulturen war und diese Multikulturalität dank des Willens zum friedlichen Miteinander fortbesteht. Die Verwaltung erinnerte an die Prinzipien des Korans – „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ und „Euch eure Religion und mir meine Religion“ – als Beweis für die islamischen Traditionen der Toleranz und des Respekts vor der Religionsfreiheit.
Die Evkaf-Verwaltung erklärte zudem, dass die Zyperntürken und ihre Institutionen stets alle religiösen Überzeugungen respektiert, das Recht auf freie Religionsausübung geschützt und zum Erhalt des religiösen Erbes beigetragen haben. Die Behörde rief die Religionsführer dazu auf, von spaltenden und destruktiven Formulierungen Abstand zu nehmen, da diese nach ihrer Ansicht den öffentlichen Frieden und die zwischengemeindlichen Beziehungen gefährden könnten.
Praktischer Nutzen für die Bewohner: Die Verwaltung bekräftigt die Fortsetzung ihrer Unterstützung für eine Atmosphäre der Toleranz und den Schutz der Religionsfreiheit, was für die Stabilität des gesellschaftlichen Lebens und den Erhalt religiöser Denkmäler auf der gesamten Insel von Bedeutung ist.

