Geplanter Angriff auf ein Unternehmen in Girne verhindert: drei Verdächtige ins Gefängnis

Im Rahmen einer von der Kriminalpräventionseinheit der Polizei Girne durchgeführten Untersuchung wurden drei Männer festgenommen, die verdächtigt werden, einen bewaffneten Angriff auf ein Unternehmen in Nordzypern geplant zu haben.
Die syrischen Staatsbürger A.K. und Y.K. sowie ihr mutmaßlicher Komplize Y.Ö. erschienen erneut vor Gericht. Laut einem Polizeibeamten im Gericht wurden A.K. und Y.K. am 16. Januar während einer Operation in einer Wohnung in Girne festgenommen.
Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Polizisten einen Grinder und Aluminiumfolie mit Rückständen einer Substanz, vermutlich Drogen. Diese Gegenstände wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Nach der Festnahme gaben beide Verdächtigen freiwillige Aussagen ab.
Nach Angaben der Polizei berichtete A.K. in seinen Geständnissen, dass sie illegal von der Südseite der Insel nach Nordzypern eingereist seien und die Räumlichkeiten eines Unternehmens im Gebiet İskele fotografiert hätten. Die Fotos wurden angeblich nach Dubai geschickt. Außerdem wurden bei der Analyse der Mobiltelefone der Verdächtigen Geolokationen gefunden, die mit mehreren Autohäusern in Verbindung stehen.
Im Rahmen weiterer Ermittlungen wurde am 17. Januar der dritte Verdächtige Y.Ö. festgenommen. Laut Polizei brachte er A.K. und Y.K. zu dem Hotel, das laut Ermittlungen Ziel des geplanten bewaffneten Angriffs war. Es wurde auch festgestellt, dass Y.Ö. die Verdächtigen mit Lebensmitteln versorgte und die Miete der Wohnung zahlte, in der sie wohnten.
Bei der Durchsuchung von Y.Ö.s Haus wurde eine schwarze Sturmhaube gefunden, die ebenfalls als Beweismittel beschlagnahmt wurde.
Die Polizei berichtete, dass die Ermittlungen etwa 20 Tage dauerten. In dieser Zeit wurden Überwachungsaufzeichnungen aus verschiedenen Gebieten sowie Daten des automatischen Verkehrserfassungssystems (KGS) untersucht, auf denen das Fahrzeug zu sehen war, in dem sich alle drei Verdächtigen befanden.
Nach Abschluss der Ermittlungen beantragte die Polizei beim Gericht die Untersuchungshaft der Verdächtigen. Das Gericht genehmigte den Antrag und ordnete an, alle drei für einen Zeitraum von höchstens 75 Tagen als Beschuldigte ohne Urteil in das Zentralgefängnis zu überstellen.

