In Lefkoşa wurde den nach einer Schlägerei Festgenommenen die Ausreise verboten
Die Polizei teilte mit, dass es in der Nacht zum 1. Februar 2026 um 03:15 Uhr in Lefkoşa in Nordzypern vor einem Unterhaltungsbetrieb in der Osman Paşa Caddesi zu einer Massenschlägerei kam. Die Verdächtigen A.S., D.D. und F.B.K. wurden im Rahmen eines Verfahrens wegen schwerer Körperverletzung in Gewahrsam genommen; das Opfer ist A.T.
Laut dem Polizeibeamten Ahmet Sinanoğlu kam es zwischen den Gruppen zunächst zu einem verbalen Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung überging. Die drei Verdächtigen sollen A.T. mit den Händen ins Gesicht und an verschiedene Körperstellen geschlagen haben. Beim Opfer wurde eine eingedrückte Fraktur im Bereich des rechten Auges festgestellt; nach der Behandlung im Staatlichen Krankenhaus Lefkoşa wurde er entlassen.
Die Polizei erklärte, dass im Rahmen der ersten Ermittlungen drei Aufnahmen von Überwachungskameras ausgewertet wurden. Darauf ist zu sehen, wie die drei Verdächtigen um das Opfer herumstehen, das sich an das Auge fasst und anschließend den Tatort verlässt; andere Personen versuchten, die Streitenden zu trennen. D.D. und F.B.K. sind Studenten, A.S. ist Bürger der TRNZ. Die Festnahme erfolgte auf polizeiliche Anordnung; die vorläufige Haft wurde zur Fortsetzung der Ermittlungen um drei Tage verlängert.
Richter Şevket Gazi untersagte allen Verdächtigen die Ausreise. Für A.S. wurde die Stellung von zwei Bürgschaften in Höhe von insgesamt 800.000 TL angeordnet; D.D. und F.B.K. müssen jeweils 80.000 TL in bar hinterlegen und sich zweimal wöchentlich zur Meldung einfinden.
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