27-jähriger Mann zu zwei Jahren Gefängnis für Internetbetrug mit einer Überweisung von 10.000 € verurteilt
Das Bezirksgericht verurteilte einen 27-jährigen Mann und stellte ihn des Betrugs und der Legalisierung illegaler Einkünfte schuldig. Das Gericht verhängte zwei parallele Haftstrafen — 12 und 24 Monate. Da die Strafen gleichzeitig vollstreckt werden, wird der Verurteilte tatsächlich zwei Jahre im Gefängnis verbringen.
Den Unterlagen zufolge überwies ein Unternehmen aus Larnaka 10.000 Euro an eine Firma in Limassol für Baumaterialien. Die Gelder erreichten jedoch nie den vorgesehenen Empfänger — sie wurden auf ein Bankkonto geleitet, das von den Tätern kontrolliert wurde.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Betrüger Zugriff auf die elektronische Korrespondenz zwischen den Unternehmen erlangten und ein gefälschtes Schreiben mit geänderten Zahlungsdaten verschickten. Infolgedessen wurden die Gelder auf ein fremdes Konto überwiesen.
Der Vorfall wurde der Polizei am 28. Juni 2023 vom Direktor des betroffenen Unternehmens gemeldet. Nach technischen Untersuchungen und der Analyse der Bankgeschäfte sammelten die Ermittler Beweise gegen den Verdächtigen. Er wurde am 13. Juli 2025 festgenommen.
Aufgrund der vorgelegten Beweise erklärte das Gericht den Mann für schuldig und verurteilte ihn zu zwei Jahren Haft.
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