50 Mio. € fließen in Energiespeichersysteme auf Zypern
Im Jahr 2026 sollen auf Zypern 50 Mio. € in die Installation von Energiespeichersystemen in drei Regionen der Insel fließen. Dies wurde während der Haushaltsdebatte des Übertragungsnetzbetreibers (TSO) im Parlament bekannt.
Das Gesamtbudget des TSO für das Geschäftsjahr 2026 beläuft sich auf 67,3 Mio. €, wovon 49 Mio. € für Speicherprojekte als EU-Zuschuss bereitgestellt werden.
Batteriekomplexe (Container-Batteriesysteme) werden in der Nähe von Umspannwerken der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft (EAC) errichtet:
- Paphos
- Athalassa (Bezirk Nikosia)
- Larnaka
Ziel des Projekts ist es, Unterbrechungen beim Betrieb privater und gewerblicher Solaranlagen zu reduzieren und das Stromnetz zu stabilisieren.
Aufgrund von Überkapazitäten in Zeiten geringer Nachfrage muss der Netzbetreiber Solarmodule abschalten, um das Netz zu schützen.
Diese Einschränkungen betreffen in erster Linie große Solarparks, gefolgt von privaten Haushalten. Einige Besitzer berichteten von bis zu acht Abschaltungen pro Monat, was zu finanziellen Verlusten führt.
Der TSO nutzt eine spezielle Software, die in Echtzeit berechnet, wie viel „grüne“ Energie sicher in das Netz eingespeist werden kann.
Laut TSO-Vertreter Costas Mesimeris wurden die Ausschreibungen bereits veröffentlicht, und die Verträge könnten im März nach der Verabschiedung des Haushalts durch das Parlamentsplenum unterzeichnet werden.
Die Umsetzungsfrist des Projekts beträgt etwa 8 Monate nach Vertragsunterzeichnung.
Es wird erwartet, dass die Speichersysteme bis zum Winter 2026 in Betrieb gehen können (für die sommerliche Hochsaison werden sie voraussichtlich nicht rechtzeitig fertig).
Seit Januar 2026 ist das Förderprogramm „Photovoltaics for All“ beendet, und das klassische Net-Metering ist für neue Antragsteller nicht mehr verfügbar.
Das Energiesystem geht schrittweise zu einem Modell des Eigenverbrauchs und der verpflichtenden Nutzung von Batteriespeichersystemen über.
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