EU führt neue Sicherheitsvorschriften für Spielzeug ein: Änderungen treten ab 2026 in Kraft

Ab 2026 tritt in den Ländern der Europäischen Union eine aktualisierte Verordnung zur Spielzeugsicherheit in Kraft, die die Anforderungen an Herstellung und Verkauf deutlich verschärft. Die neuen Regeln sollen Kinder besser vor chemischen, physischen und digitalen Risiken schützen.
Gemäß der Verordnung werden gefährliche chemische Stoffe verboten oder streng eingeschränkt, darunter verschiedene Allergene, endokrine Disruptoren und toxische Bestandteile. Besonderes Augenmerk gilt Spielzeugen mit digitalen Elementen: Hersteller müssen Risiken im Zusammenhang mit Internetanbindung, Datenerhebung und Auswirkungen auf die Psyche von Kindern berücksichtigen.
Zudem wird ein sogenannter „digitaler Spielzeugpass“ eingeführt — ein QR-Code, über den Verbraucher und Aufsichtsbehörden vollständige Informationen über Herkunft, Zusammensetzung und die Einhaltung der Sicherheitsstandards erhalten können. Dies soll die Kontrolle und den Kampf gegen unsichere Produkte, insbesondere beim Online-Kauf, erleichtern.
Die Verordnung wird für alle EU-Mitgliedstaaten verbindlich sein und sowohl Hersteller als auch Importeure betreffen. Es wird erwartet, dass die neuen Regeln die Markttransparenz und den Schutz von Kindern erhöhen, zugleich aber zusätzliche Anpassungskosten für Unternehmen mit sich bringen.
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