Europäische Kommission genehmigt nationale Verteidigungspläne von acht Ländern im Rahmen von SAFE
Die Europäische Kommission hat die nationalen Verteidigungspläne von acht Mitgliedstaaten, darunter Griechenland, genehmigt und dem Rat der Europäischen Union zur Finanzierung im Rahmen des SAFE-Mechanismus — „Sicherheitsmaßnahmen in Europa“ — vorgelegt. Die Entscheidung wurde am 27. Januar 2026 veröffentlicht.
Nach einer „strengen Bewertung“ der Pläne wurde eine Finanzierung für Estland, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei und Finnland vorgeschlagen. Der EU-Rat hat eine vierwöchige Frist, um diese Vorschläge zu prüfen und zu genehmigen. Bei Genehmigung werden die ersten Zahlungen im März 2026 erwartet.
Bereits Mitte Januar hatte die Kommission die ersten acht nationalen Pläne genehmigt — Zypern, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Belgien, Dänemark, Spanien und Portugal. Von den neunzehn Ländern, die am SAFE-Mechanismus teilnehmen, sind bislang die Pläne von sechzehn Staaten genehmigt; die Pläne von Frankreich, Ungarn und Tschechien werden noch geprüft.
Im September 2025 genehmigte die Kommission eine vorläufige SAFE-Finanzierung in Höhe von 150 Milliarden Euro. Für Griechenland wurden 787,67 Millionen Euro von den beantragten 1,2 Milliarden Euro genehmigt. Die SAFE-Verordnung, eingeführt am 27. Mai 2025 im Rahmen des „Readiness 2030“-Pakets, zielt darauf ab, Verteidigungsinvestitionen durch gemeinsame Beschaffungen bei der europäischen Verteidigungsindustrie schnell zu steigern.
Für die Einwohner Zyperns bedeutet dies, dass der genehmigte nationale Plan das Land berechtigt, SAFE-Finanzierung zu erhalten und an gemeinsamen europäischen Beschaffungen von Verteidigungsausrüstung und -dienstleistungen teilzunehmen.

