Europäische Kommission stellt Zypern 21,2 Mio. € aus dem Wiederaufbaufonds bereit
Die European Commission hat die Auszahlung von 21,2 Millionen Euro an Zypern im Rahmen der Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) genehmigt, die Teil des NextGenerationEU-Programms zur Erholung der Wirtschaft nach der Pandemie ist.
Die Mittel sind für die Unterstützung von Reformen und Investitionen in verschiedenen Bereichen bestimmt, darunter öffentliche Verwaltung, Justiz, Verkehr, Tourismus, Bildung, Gesundheit sowie Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz.
Zypern hatte den fünften Finanzierungsantrag im August 2025 gestellt. Der Gesamtbetrag des Antrags belief sich auf 70,5 Millionen Euro und war an die Umsetzung einer Reihe von Reformen und Investitionsprojekten gebunden.
Die Europäische Kommission hat jedoch nur einen Teil des Betrags genehmigt. Der Grund dafür ist, dass eine der Etappen, die die Reform der ökologischen Besteuerung betrifft, noch nicht abgeschlossen ist. Die verbleibenden Mittel wird das Land nach Erfüllung dieser Bedingung erhalten.
Insgesamt soll Zypern im Rahmen des nationalen Aufbauplans rund 1,02 Milliarden Euro an Zuschüssen erhalten. Bis 2025 wurden dem Land bereits etwa 568 Millionen Euro ausgezahlt, was fast der Hälfte des gesamten Programms entspricht.
Die Finanzierung aus dem Fonds erfolgt schrittweise – nach Umsetzung der mit der EU vereinbarten Reformen und Investitionsprojekte. Zu den Schwerpunkten gehören die Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen, die Modernisierung des Justizsystems und der Ausbau grüner Energien.

