Forstabteilung gibt Empfehlungen zum Schutz der Wälder in Zypern für den 21. bis 23. Februar heraus
Die Forstabteilung hat drei Empfehlungen zum Schutz der Wälder und der ländlichen Gebiete in Zypern für den dreitägigen Zeitraum vom 21. bis 23. Februar herausgegeben, der mit den Feierlichkeiten zum Sauberen Montag zusammenfällt.
Die Behörde betont, dass das Entfachen von Feuern in der Natur generell verboten ist, außer zum Kochen an speziell genehmigten und ausgestatteten Plätzen in organisierten Picknick- und Campingzonen.
Das Entzünden von Feuer in staatlichen Wäldern oder innerhalb eines Umkreises von 2 km um deren Grenzen ist nach dem Forstgesetz von 2012 eine Straftat und wird mit bis zu 5 Jahren Gefängnis oder einer Geldstrafe von bis zu 25.000 € oder beidem bestraft. Vorsätzliche Brandstiftung zieht eine Strafe von bis zu 12 Jahren Gefängnis oder eine Geldstrafe von 100.000 € oder beides nach sich.
Die Abteilung bittet darum, das Pflücken oder Ausreißen von Wildblumen und Sträuchern zu unterlassen, da viele Arten unter strengem Schutz stehen, einige endemisch oder vom Aussterben bedroht sind.
Besuchern wird empfohlen, ihren Müll nach dem Aufenthalt in der Natur zu entsorgen, indem sie ihn in Abfallbehälter werfen oder mitnehmen, da Abfälle selbst in Beuteln von streunenden Tieren verteilt werden.
Zudem wird auf den Befall von Kiefern durch den Prozessionsspinner in einigen Gebieten hingewiesen. Es wird empfohlen, den Aufenthalt unter befallenen Bäumen sowie den Kontakt mit den Raupen oder ihren Nestern zu vermeiden. Bei Hautreaktionen nach Kontakt sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Strovolos startet Kampagne zur Reinigung und Reparatur der Infrastruktur in Flüchtlingssiedlungen
- Europäische Kommission stellt Zypern 21,2 Mio. € aus dem Wiederaufbaufonds bereit
- Audit deckt schwerwiegende Probleme im zypriotischen Katasteramt auf
- Mann auf Zypern nach Angriff auf Fahrer einer mobilen Radarkamera festgenommen
- Karneval in Limassol hinterlässt 50 Tonnen Abfall — 500 Freiwillige übernehmen die Reinigung

