Cyprus, Nicosia

Auf Zypern werden Kameras die Handynutzung und Sicherheitsgurtverstöße erfassen

05.02.2026 / 18:57
Nachrichtenkategorie

Die Behörden in Zypern bereiten Änderungen der Gesetzgebung vor, die es mobilen Verkehrskameras ermöglichen, Fahrer zu erfassen, die während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzen oder den Sicherheitsgurt nicht anlegen.

Der Vorschlag wurde bei einer Sitzung des Verkehrssicherheitsrats vorgestellt. Anlass für die Initiative waren alarmierende Statistiken: Im vergangenen Jahr starben 19 Menschen auf den Straßen Zyperns durch unaufmerksames oder unvorsichtiges Fahren, darunter auch Unfälle im Zusammenhang mit Handynutzung. Es wurden auch Fälle registriert, in denen Menschen gerade wegen des Nichttragens des Sicherheitsgurts starben, selbst bei minimalen Fahrzeugschäden.

Nach dem Plan des Verkehrsministeriums werden die mobilen Kameras im Modus der ständigen Verkehrsüberwachung arbeiten. Mithilfe von Technologien der künstlichen Intelligenz wird das System erkennen, ob die Hände des Fahrers am Steuer sind und ob der Sicherheitsgurt angelegt ist. Im Falle eines Verstoßes erfasst die Kamera automatisch ein Bild, das anschließend überprüft wird, und bei Bestätigung des Verstoßes wird eine Geldstrafe verhängt.

Die Implementierung dieser neuen Funktion erfordert die Zustimmung des Parlaments und Änderungen in der Liste der von der Fotoüberwachungsanlage erfassten Verstöße.

Darüber hinaus wird ein spezieller Ausschuss eingerichtet, der die Arbeit der Verkehrskameras in den letzten Jahren analysiert und bis März Verbesserungsvorschläge ausarbeitet.

Verkehrsminister Alexis Vafiadis betonte, dass das Fotoüberwachungssystem eines der wichtigsten Instrumente im Kampf gegen die Handynutzung während der Fahrt bleibt. Seinen Worten zufolge „ist es inakzeptabel, dass Menschen weiterhin auf den Straßen sterben, weil Fahrer abgelenkt sind“.

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