Auf Zypern wird vorgeschlagen, den Start eines Programms zur künstlichen Regenauslösung wegen Wassermangels zu beschleunigen

Angesichts der zunehmenden Wasserkrise auf Zypern fordern Unternehmen aus dem Bereich der meteorologischen Technologien das Landwirtschaftsministerium auf, den Start eines Pilotprogramms zur künstlichen Regenauslösung zu beschleunigen.
Laut Heraklis Pantelis, Direktor von Eastmed Weather Modification Ltd., hat das Unternehmen bereits 2024–2025 drei Projekte an das Ministerium übermittelt, jedoch bislang keine offizielle Antwort erhalten. Die erste Anfrage wurde im Juni 2024 eingereicht, jedoch im Januar 2025 abgelehnt. Danach bereiteten die Spezialisten aktualisierte Pilotprogramme unter Beteiligung des Atmosphärenwissenschaftlers Daniel Rosenfeld vor.
Der Leiter des Meteorologischen Dienstes, Philippos Tymvios, bestätigte, dass die Diskussion über einen möglichen Start des Programms andauert. Er betonte, dass der Staat für eine Entscheidung Daten benötige, die die Wirksamkeit der Technologie speziell unter den klimatischen und geografischen Bedingungen Zyperns belegen.
Pantelis warnt, dass Verzögerungen ernsthafte Folgen für die Landwirtschaft und die Wasserversorgung haben könnten. Seinen Angaben zufolge sinkt der Wasserstand in den Stauseen weiter, und Landwirte werden bereits vor dem Risiko gewarnt, saisonale Kulturen nicht anbauen zu können.
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