Drei in Zypern wegen angeblicher Fußballvertragsfälschung verhaftet
Drei Personen wurden in der Republik Zypern unter dem Verdacht verhaftet, Fußballverträge gefälscht zu haben. Die Verdächtigen könnten mit einem Fußballverein der zweiten Liga in Verbindung stehen.

Laut der Presseabteilung der Polizei stehen die Festgenommenen im Alter von 44, 57 und 58 Jahren unter Anklage wegen Verschwörung zur Begehung einer Straftat und Betrugs sowie der Herstellung und Verbreitung gefälschter Dokumente.
Berichten der lokalen Medien zufolge wurden die gefälschten Verträge der Fußballvereinigung Zyperns vorgelegt.
Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass die mutmaßlichen Straftaten zwischen Juli 2024 und heute begangen wurden, hauptsächlich in den Regionen Famagusta und Nikosia.
Die Festgenommenen stehen offenbar in Verbindung mit einem Fußballverein der zweiten Liga: dem Vorsitzenden des Vereins, dem Hauptmanager und einer Person, die als Fußballagent tätig ist.
Ermittler gehen davon aus, dass die Verdächtigen einen Satz Verträge mit Spielern erstellt haben, später jedoch andere Dokumente der Fußballvereinigung Zyperns vorlegten. Ein Vertrag soll ohne Wissen des Spielers gefälscht worden sein.
Nach ihrer Verhaftung traten die drei Verdächtigen vor dem Bezirksgericht Famagusta auf, das den Antrag der Polizei auf Haftbefehl für acht Tage genehmigte.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Erster tödlicher Verkehrsunfall des Jahres 2026 ereignete sich in Paphos
- Kamares in Larnaka sollen bis 2027 vor Überschwemmungen geschützt werden
- Verkehrskameras auf Zypern: über 700.000 Bußgelder, die Hälfte unbezahlt
- Feuerwehr rettete Hunde aus einem 25 Meter tiefen Brunnen und einem Reservoir
- Das Kamarés-Dammprojekt in Larnaka soll chronische Überschwemmungen lösen

