Illegale Tiertransporte auf Zypern aufgedeckt
Auf Zypern wurden Fälle von illegalen Tiertransporten registriert, die zur Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche beitragen könnten.
Nach Angaben der Veterinärdienste und der Polizei wurden bei Kontrollen mindestens vier Verstöße festgestellt: in Tseri, Potamia, Livadia und Geri. Insgesamt handelt es sich um hunderte Tiere, darunter Schafe, Ziegen und Rinder.
In allen Fällen werden die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen ergriffen, und die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.
Zudem berichteten die Behörden von zwei schwerwiegenden Problemen: Einige Landwirte behindern die Kontrollen, und auf manchen Höfen stimmt der tatsächliche Tierbestand nicht mit den offiziellen Daten überein.
Experten untersuchen nun, ob illegale Bewegungen oder das Verheimlichen von Tieren die Ausbreitung des Virus beeinflusst haben könnten.
Die Behörden erinnern daran, dass solche Verstöße rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und Zuwiderhandelnde ihren Anspruch auf Entschädigung verlieren können.

