Einsturzgefahr: Kliniken des psychiatrischen Krankenhauses Atalassa als unsicher eingestuft
In vier Kliniken und Verwaltungsgebäuden des Psychiatrischen Krankenhauses Atalassa kann jederzeit ein Einsturz erfolgen, der zu Opfern führen könnte. Dies erklärte der Leiter des Gesundheitssektors der AKEL-Partei, Athos Georgiou.
Seinen Angaben zufolge gelten von 150 Betten nur etwa 50 als sicher, während die übrigen in Einrichtungen untergebracht sind, die den Sicherheitsanforderungen nicht entsprechen. Georgiou bezeichnete das Krankenhaus als nicht nutzbar und forderte das Gesundheitsministerium auf, sofortige Maßnahmen zum Schutz von Patienten und Personal zu ergreifen.
Der Politiker wies auf Folgendes hin:
- kritisch abgenutzte Infrastruktur
- chronische Unterfinanzierung
- Leistungsreduzierungen
- Personalmangel und fehlende Schulungen
- eingefrorene zweite Phase der Modernisierung, die nie umgesetzt wurde
Er betonte, dass die Behörden nicht auf eine Tragödie warten sollten, um zu handeln, und wies darauf hin, dass AKEL bereits zwei offizielle Beschwerden eingereicht hat, die unbeantwortet blieben.
Separat kritisierte Georgiou die neue Leitung der Zyprischen Anti-Drogen-Agentur und erklärte, dass deren Mitglieder über keine entsprechende Fachkompetenz verfügen. Er berichtete auch über eine Beschwerde gegen den Vorsitzenden der Organisation und mögliche Gesetzesverstöße, auf die die Behörden nicht reagierten.
Darüber hinaus beschuldigte Georgiou OKYPY (Staatliche Organisation für Gesundheitsdienste), staatliche Rehabilitationsprogramme systematisch zu schwächen. Insbesondere das THEMEA-Zentrum in Nikosia, ursprünglich für 20 Betten mit ambulanten und Präventionsprogrammen konzipiert, arbeitet heute nur noch mit 6 Betten, ohne externe Dienstleistungen und unter akutem Personalmangel.
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