Suspendierter Bürgermeister von Paphos spricht angesichts der Ermittlungen von einer „koordinierten Kampagne“

Der suspendierte Bürgermeister von Paphos, Phedonas Phedonos, hat die Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung kommentiert und die Vorwürfe als „organisierte Diskreditierungskampagne“ bezeichnet.
Ihm zufolge bleibt die Gemeinde Paphos die einzige in Zypern, deren Finanzberichte bis 2024 von Wirtschaftsprüfern geprüft und dem Generalprüfer übergeben wurden. Phedonos erklärte, dass Transparenz und ordnungsgemäße Verwaltung die Grundlage der Arbeit der Gemeinde seien.
Die Untersuchung betrifft mögliche finanzielle und administrative Unregelmäßigkeiten, einschließlich illegaler Einstellungen, der möglichen Zweckentfremdung von Mitteln aus dem Pensionsfonds der Kommunalbeamten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro sowie der Verwaltung von türkisch-zyprischem Eigentum. Die Prüfungen werden von der Kriminalpolizei Paphos und den zentralen Diensten in Nikosia durchgeführt.
Darüber hinaus dauern separate strafrechtliche Ermittlungen zu weiteren Vorwürfen an, die Grundlage für seine vorläufige Suspendierung waren. Das Verwaltungsgericht bestätigte die Rechtmäßigkeit dieser Entscheidung.
Der amtierende Bürgermeister Angelos Onisiforou wies die Leiter der Gemeindeabteilungen an, mit den Prüfern und der Polizei zusammenzuarbeiten. Phedonos weist alle Vorwürfe zurück. Eine Entscheidung über eine mögliche strafrechtliche Anklage steht noch aus.
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