Verdächtiger wegen versuchten Mordes verlässt Zypern in Richtung Rumänien
Ein 32-jähriger ausländischer Staatsbürger, dem versuchter Mord vorgeworfen wird, hat Zypern verlassen und ist nach Rumänien gereist, obwohl ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Die Behörden haben eine interne Untersuchung eingeleitet.
Der Verdächtige sollte am 3. Februar wegen eines Messerangriffs in Larnaka vor dem Strafgericht erscheinen. Anstatt vor Gericht zu erscheinen, wurde er jedoch aufgrund einer Einweisungsanordnung in die psychiatrische Klinik Athalassa eingewiesen.
Medienberichten zufolge beantragte der juristische Dienst später einen Haftbefehl. Das Gericht stellte den Haftbefehl aus, dieser wurde jedoch nie vollstreckt. In der Folge wurde der Verdächtige aus dem Krankenhaus entlassen, woraufhin er das Land verlassen und nach Rumänien zurückkehren konnte.
Der Vorfall ereignete sich am 24. November in Larnaka. Den Ermittlungen zufolge stach der Mann seinem Arbeitgeber in den Hals. Der Angreifer wurde von Kollegen des Opfers aufgehalten.
Die Polizei teilte mit, dass die Ermittlungen auf Anweisung des Generalstaatsanwalts fortgesetzt werden. Die Behörden prüfen, warum der Haftbefehl nicht vollstreckt wurde und ob Fehler oder Nachlässigkeit staatlicher Dienste dem Verdächtigen die Ausreise ermöglichten.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Brandstiftung in Limassoler Autohaus: Polizei sucht Verdächtige
- Zahl der Euro-Fälschungen auf Zypern gestiegen
- Behörden: Zyperns Luftraum bleibt offen
- Italien erwägt Entsendung eines Kriegsschiffes nach Zypern angesichts regionaler Spannungen
- Iranische Botschaft in Nikosia: Beziehungen zu Zypern bleiben stabil

