Cyprus, Nicosia

Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Berichte über einen möglichen Vorfall in der Familie des Bürgermeisters von Paphos eingegangen sind.

26.01.2026 / 09:45
Nachrichtenkategorie

Die Polizei Zyperns hat von sich aus (ex officio) eine Untersuchung eingeleitet, nachdem in den letzten Tagen Informationen im Internet kursierten über einen angeblichen Fall von Gewalt gegenüber Louiza Andreou — der Ehefrau des Bürgermeisters von Paphos, Faidon Faidonos.

Wie Polizeisprecher Christodoulos Konsolos der Cyprus News Agency mitteilte, wurde die Untersuchung am Sonntag gestartet, nachdem Online-Veröffentlichungen mögliche Fragen häuslicher Gewalt aufgeworfen hatten. Seinen Angaben zufolge ist die Polizei verpflichtet, auf solche Informationen zu reagieren, unabhängig davon, ob eine offizielle Beschwerde eingereicht wurde.

Im Rahmen der Untersuchung werden Materialien aus sozialen Medien überprüft, einschließlich medizinischer Dokumente, deren Echtheit und Inhalt von den zuständigen Behörden geprüft werden. Sollten während der Untersuchung mögliche Rechtsverstöße festgestellt werden, erteilt der Rechtsdienst der Republik Zypern weitere Anweisungen. Andernfalls wird er auch bestimmen, welche Schritte unternommen werden sollten.

Am Samstag veröffentlichte Louiza Andreou eine Erklärung in den sozialen Medien, in der sie die Ereignisse als koordinierte Attacke auf ihre Familie bezeichnete, um ihrem Ehemann politischen Schaden zuzufügen.

Sie betonte, dass sie kein Opfer von Gewalt sei, und erklärte, dass ihre Ehe seit 20 Jahren andauere und harmonisch sei. Andreou beschrieb Faidon Faidonos als „wunderbaren Menschen“ und forderte, politische Spielchen von ihrer Familie fernzuhalten, wobei sie betonte, dass sie diese Erklärung abgebe, um ihre Angehörigen vor „Bosheit und Klatsch“ zu schützen.

In einem späteren Beitrag, den sie als ihre letzte öffentliche Stellungnahme zu dieser Angelegenheit bezeichnete, stellte Andreou klar, dass sie niemals eine Anzeige gegen ihren Ehemann bei der Polizei eingereicht und keine Aussagen gemacht habe. Sie bezeichnete gegenteilige Behauptungen als „vollständig falsch und unbegründet“.

Sie stellte auch die Motive derjenigen infrage, die solche Aussagen verbreiten, und wies darauf hin, dass solche Handlungen Menschen und deren Familien schaden. Sie fragte, ob ein solches Verhalten der öffentlichen Information dient oder versteckte und eigennützige Ziele verfolgt.

Die Polizei setzt ihre Untersuchung fort.

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