Cyprus, Nicosia

Polizei untersucht Erpressung und Drogenhandel in Larnaca

27.01.2026 / 14:32
Nachrichtenkategorie

Die Polizei in Larnaca untersucht eine kriminelle Gruppe, die der Erpressung und des Drogenhandels verdächtigt wird. Am 27. Januar 2026 setzte das Bezirksgericht Larnaca fünf Festgenommene für acht Tage in Untersuchungshaft, nachdem bei Durchsuchungen ein Notizbuch mit Namen und Bargeldbeträgen beschlagnahmt worden war.

Zwei Ermittlungsgruppen prüfen Finanzunterlagen und nehmen Aussagen von Eigentümern von Unterhaltungsbetrieben auf, die laut Ermittlungen von kriminellen Gruppen kontaktiert wurden. Den Festgenommenen wird die Teilnahme an einer kriminellen Organisation, Mittäterschaft und Beteiligung an Straftaten, Verschwörung zum Begehen schwerer Straftaten, Erpressung mit Androhung, Erpressung und Geldwäsche vorgeworfen.

Ein Großteil der Ermittlungen konzentriert sich auf einen 42-jährigen Mann, dessen Einkommen laut Gericht nicht den deklarierten Vermögenswerten entspricht. Auf zwei beschlagnahmten Mobiltelefonen wurden Videoaufnahmen aus den Jahren 2023–2025 gefunden, in denen ein 22-jähriger Vertragsarbeiter der Nationalgarde große Bargeldsummen zeigt und Gegenstände versteckt, die vermutlich Drogen sind. Den Ermittlungen zufolge ging der Erlös an denselben 42-Jährigen.

Die Handys wurden zur kriminalistischen Untersuchung geschickt, und es wurden Schutzwesten und zwei Fahrzeuge beschlagnahmt. Eine separate Untersuchung läuft gegen eine zweite Gruppe, bei der dem 48-jährigen mutmaßlichen Anführer die Haft verlängert wurde; ihm wird Verschwörung, Erpressung und Teilnahme an einer kriminellen Organisation vorgeworfen. Laut Zeugenaussagen forderte die Gruppe vom Geschäftsinhaber einmalig €7 000 und monatlich €1 000. Vier Ausländer bleiben in Haft, drei werden gesucht. Zypern entzog einigen Palästinensern, die an einer Schießerei auf der Straße beteiligt waren, den internationalen Schutz.

Zwei Geschäftsleute im Alter von 47 und 43 Jahren wurden wegen des Verdachts der Beeinträchtigung der Justiz und Verschwörung vor Gericht gebracht; sie bestreiten ihre Beteiligung.

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