Iranische Botschaft in Nikosia: Beziehungen zu Zypern bleiben stabil

Die iranische Botschaft in Nikosia erklärte, dass die Beziehungen zwischen Teheran und Zypern stabil bleiben und von der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten unberührt sind.
In der Erklärung der diplomatischen Vertretung wird betont, dass zwischen den beiden Ländern „langfristige freundschaftliche und konstruktive Beziehungen“ bestehen, die auf gegenseitigem Vertrauen und der Abwesenheit von Spannungen basieren.
Die Botschaft stellte zudem fest, dass der Iran eine Politik der Nichtbeteiligung an aggressiven Handlungen gegen andere Staaten verfolgt.
„Irans Handlungen basieren stets auf dem inhärenten Recht zur Selbstverteidigung als Reaktion auf Aggression“, heißt es in der Erklärung.
Die Erklärung erfolgte am Tag nach einem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt Akrotiri auf Zypern.
Die iranische Seite betonte, dass beide Länder an der Aufrechterhaltung stabiler Beziehungen interessiert seien und auftretende Streitigkeiten durch Dialog und diplomatische Verhandlungen gelöst werden sollten.
Die Botschaft erinnerte auch daran, dass der Iran trotz des Rückzugs der USA aus dem Atomabkommen von 2015 im Jahr 2025 die Verhandlungen mit Washington wieder aufgenommen hat, um eine diplomatische Lösung zu finden.
Wie in der Erklärung jedoch angemerkt wird, wurde der Verhandlungsprozess von militärischen Aktionen begleitet. Insbesondere begannen Israel und die USA am 28. Februar koordinierte Angriffe auf eine Reihe von Objekten im Iran.

