Präsident Zyperns: Britische Stützpunkte wurden und werden nicht für Operationen genutzt
Präsident Nikos Christodoulides erklärte, dass die britischen Stützpunkte auf Zypern nicht für Militäroperationen in der Region genutzt wurden und auch künftig nicht genutzt werden.
Er habe diese Zusicherung auf Initiative des britischen Premierministers erhalten, insbesondere in Bezug auf RAF Akrotiri. Das Staatsoberhaupt betonte, dass Zypern die Entwicklung der Lage genau beobachte und in ständigem Kontakt mit Nachbarländern, der EU, den USA und Großbritannien stehe. Der Außenminister habe Gespräche mit fast allen seinen Amtskollegen geführt.
Der Präsident bestätigte die Aktivierung des Notfallplans ESTIA. Bisher liegen keine Hilfeersuchen von Drittstaaten vor; lediglich Anfragen zur Abstellung von Flugzeugen auf zyprischen Flughäfen wurden positiv beantwortet. Christodoulides teilte mit, dass die diplomatischen Vertretungen bereitstehen, zyprischen Bürgern beizustehen, sobald es die Lage erlaubt. Zuvor fand eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates statt; der Präsident steht in engem Austausch mit den Ministern für Äußeres, Verteidigung und Justiz.
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