Präsident kündigt Plan für vollständige medizinische Versorgung der Maroniten und Enklavenbewohner an

Der Präsident der Republik Zypern, Nikos Christodoulides, erklärte, dass dem Ministerrat in Kürze ein Vorschlag für eine vollständige medizinische und pharmazeutische Unterstützung der umgesiedelten Maroniten über das GHS-System (GESY) vorgelegt wird. Dies gab er während der feierlichen Begehung des St.-Maron-Tages in der Kathedrale des Heiligen Maron in Nikosia bekannt.
Das Staatsoberhaupt betonte, dass die Unterstützung der maronitischen Gemeinschaft und der Bewohner der Enklaven eine Priorität der Regierung bleibe. Demnach setzt der Staat die Umsetzung von Programmen fort, die darauf abzielen, die Lebensqualität zu verbessern und die Rückkehr der Bewohner in ihre Dörfer zu unterstützen.
Zu den bereits getroffenen Maßnahmen gehören:
- Finanzielle Unterstützung in Höhe von 320.000 € für die Gemeinde Kormakitis für Hochwasserschutzarbeiten und die Restaurierung eines ehemaligen Kindergartengebäudes;
- Erhöhung der Beihilfen um 30 %;
- Ein Zuschuss von 1.200 € für den Austausch von Solar-Warmwasserbereitern;
- Bereitstellung eines neuen Busses für die Verkehrsverbindung;
- Wiederaufbau der St.-Maron-Schule;
- Finanzierung von Bildungs- und Kulturprogrammen zur Erhaltung der Sprache und Identität der maronitischen Gemeinschaft.
Der Präsident wies zudem darauf hin, dass nach 25 Jahren die vorschulische Einrichtung in Kormakitis ihren Betrieb wieder aufgenommen hat.
Der Vertreter der Maroniten im Parlament, Giannakis Mousas, dankte dem Präsidenten für die Unterstützung und betonte die Bedeutung der Fortführung staatlicher Initiativen zur Stärkung und Erhaltung der Gemeinschaft.
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