Gewerkschaften warnen vor Stromausfällen auf Zypern
Die Gewerkschaften der zypriotischen Elektrizitätsbehörde (EAC) haben vor einer möglichen Bedrohung der Energiesicherheit des Landes gewarnt, da wichtige Entscheidungen im Sektor verschleppt werden.
Ihnen zufolge ist der bereits 2022–2023 begonnene Prozess zum Austausch veralteter Kraftwerkseinheiten im Kraftwerk Dhekelia noch immer nicht abgeschlossen. Fehlende endgültige Entscheidungen und die Ungewissheit über die Finanzierung neuer Anlagen könnten die Stabilität der Stromversorgung beeinträchtigen.
Gewerkschaftsvertreter wiesen zudem darauf hin, dass Verzögerungen bei der Installation von Energiespeichersystemen im Netz die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien behindern. Dies könnte die Systemlast senken und das Risiko von Abschaltungen verringern.
Sollte es zu weiteren Verzögerungen kommen, warnen die Gewerkschaften, könnte das Land mit Stromknappheit und möglichen Versorgungsunterbrechungen konfrontiert werden.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Unversteuerte Zigaretten am Übergang in Nikosia beschlagnahmt, Geldstrafe verhängt
- Sechster Verdächtiger im Fall des dreisten Raubüberfalls in Larnaka festgenommen
- 17-jähriger Tatverdächtiger nach Waffendiebstahl in Larnaka festgenommen
- Raubüberfall in Larnaka: Täter drohten mit einer Gartenschere
- Zypern droht Wasserknappheit: „Wir haben nur noch Vorräte für 11 Monate“

