Türkei schenkt dem Komitee für Vermisste auf Zypern einen Bagger
Die Türkische Republik hat dem Komitee für vermisste Personen auf Zypern einen Bagger und einen Autotransporter im Gesamtwert von 126.500 Euro gespendet.
Nach Angaben des türkisch-zypriotischen Büros der Komiteemitglieder hat die Türkische Republik seit 2006 finanzielle Hilfe in Höhe von insgesamt 1.454.225 Euro geleistet. In der Erklärung wird betont, dass diese Spenden dazu beitragen, das Hauptziel des Komitees zu erreichen — die Identifikation der Überreste der Vermissten und deren Rückführung an die Familien. Das Hauptziel ist es, die jahrelange Unsicherheit zu beenden, die sich schwer auf die Familien der Vermissten auswirkt.
Es wird darauf hingewiesen, dass bis heute die Überreste von 1054 vermissten türkischen Zyprioten und griechischen Zyprioten identifiziert und den Familien mit den entsprechenden Bestattungszeremonien übergeben wurden. Zuvor wurde berichtet, dass das Komitee für Vermisste (CMP) seit 2006 die Überreste von 1700 Personen gefunden hat.
Das CMP wurde 1981 durch eine Vereinbarung zwischen den griechisch-zypriotischen und türkisch-zypriotischen Führern unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründet. Das Projekt zur Exhumierung, Identifikation und Rückführung der Überreste begann 2006 und wird mitfinanziert von der Europäischen Union.
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