Haushaltsabfallmenge in der EU gestiegen
Im Jahr 2024 fielen in den Ländern der Europäischen Union durchschnittlich 517 kg Siedlungsabfälle pro Person an. Das sind 6 kg mehr als im Jahr 2023 (511 kg). Im Vergleich zu 2014 stieg der Wert um 38 kg oder etwa 8 %.
Die Statistiken zeigen erhebliche Unterschiede zwischen den EU-Ländern. Die meisten Abfälle pro Kopf entstehen in:
- Österreich — 782 kg pro Person (Daten für 2023),
- Dänemark — 755 kg,
- Belgien — 699 kg.
Die niedrigsten Werte wurden verzeichnet in:
- Rumänien — 305 kg pro Person (Daten für 2023),
- Estland — 375 kg,
- Polen — 387 kg.
Seit 2014 ist das Haushaltsabfallaufkommen pro Person in 20 EU-Ländern gestiegen. Der deutlichste Zuwachs wurde notiert in:
- Belgien (+274 kg),
- Tschechien (+228 kg),
- Österreich (+217 kg).
Gleichzeitig wurde der größte Rückgang der Abfallmenge verzeichnet in:
- Niederlande (–54 kg),
- Dänemark (–53 kg),
- Finnland (–25 kg).
Fast die Hälfte der Abfälle wird recycelt
Im Jahr 2024 wurden in der EU durchschnittlich 248 kg Abfall pro Person recycelt. Dies entspricht 48,1 % der gesamten Abfallmenge.
Zum Vergleich:
- 2023 wurden 48,0 % der Abfälle recycelt (246 kg pro Person),
- 2014 waren es 43,0 % (208 kg pro Person).
Unter Siedlungsabfällen werden Abfälle aus Haushalten und ähnliche Abfälle verstanden; industrielle, landwirtschaftliche, medizinische, Bau- und andere Spezialabfälle sind nicht enthalten.
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