An einem Gymnasium in Larnaka wurde Mobbing eines Kindes mit Autismus gemeldet
In einem der Gymnasien in Larnaka brach ein Skandal aus, nachdem schwerwiegende Vorwürfe wegen Mobbings gegen ein Kind im Autismus-Spektrum erhoben wurden.
Die Erklärung wurde von der Mutter des Schülers, Georgios Loizidu, abgegeben. Ihrer Aussage zufolge begannen die Fälle von Mobbing bereits zu Beginn des Schuljahres und dauern bis heute an. Es handelt sich dabei nicht nur um verbale Beleidigungen, sondern auch um körperliche Gewalt und systematischen psychologischen Druck seitens anderer Schüler.
Trotz der von der Schulleitung angeblich ergriffenen disziplinarischen Maßnahmen wurde das Problem nach Angaben der Mutter nicht gelöst.
„Im Moment ist es für mich das Wichtigste, mein Kind zu schützen“, betonte sie und erklärte, dass sie beschlossen habe, öffentlich zu sprechen, um auf Verantwortung und die Notwendigkeit, solche Verhaltensweisen auszurotten, aufmerksam zu machen.
Die Angelegenheit wird bereits auf institutioneller Ebene behandelt: Polizei und Schulleitung sind in die Untersuchung eingebunden. Die Mutter weist darauf hin, dass sie versucht, das offizielle Verfahren zu respektieren, während sie gleichzeitig Garantien für die Sicherheit ihres Kindes einfordert.
Ihr zufolge kehrte der Schüler heute nach Zusicherungen der Verwaltung, dass zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen würden, wieder zum Unterricht zurück.
„Kinder sollten die Schule besuchen und sich sicher fühlen“, betonte Loizidu und hob die Bedeutung einer Bildungsumgebung hervor, die frei von Gewalt und Einschüchterung ist.
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