Cyprus, Nicosia

Mann in Larnaka wegen Angriffs mit Machete festgenommen: Opfer verliert Finger

20.01.2026 / 19:05
Nachrichtenkategorie

Larnaka — Das Bezirksgericht Larnaka ordnete die achttägige Untersuchungshaft für einen 33-jährigen Mann an, der eines brutalen Angriffs mit einer Machete verdächtigt wird, bei dem der neue Partner seiner Ex-Frau schwere Verletzungen erlitt und ihm der Daumen amputiert wurde.

Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Um 07:15 Uhr erhielt die Polizei einen Anruf von einer 46-jährigen Frau, die angab, ihr ehemaliger Ehemann sei über den Balkon in die Wohnung eingedrungen und habe sie sowie ihren Partner angegriffen.

Nach Angaben der Ermittler begab sich der Mann in die Küche, griff zu einer Machete und schlug mehrfach auf den 40-jährigen Mann ein. Das Opfer versuchte über den Balkon zu fliehen, wurde jedoch vom Angreifer eingeholt, der den Angriff fortsetzte.

Anschließend wandte sich der Verdächtige seiner Ex-Frau zu und bedrohte sie mit dem Tod. Der Frau gelang die Flucht bis zum Parkplatz des Gebäudes, wo sie von der Polizei aufgefunden wurde. Der Angreifer flüchtete vom Tatort, wurde jedoch noch am selben Tag festgenommen.

Der verletzte Mann wurde in das Allgemeinkrankenhaus Larnaka gebracht, wo Ärzte folgende Verletzungen feststellten:

  • Amputation des linken Daumens;
  • teilweise Amputation des rechten Daumens und Zeigefingers;
  • mehrere Schnitt- und Quetschwunden an den Händen;
  • Verletzungen am Rücken und am Kopf.

Aufgrund seines äußerst schweren Zustands wurde er nach Nikosia verlegt, wo er weiter behandelt wird und sich in kritischem Zustand befindet.

Nach vorläufigen Erkenntnissen war Eifersucht das Tatmotiv — der Verdächtige soll in Rage geraten sein, nachdem er von der neuen Beziehung seiner Ex-Frau erfahren hatte.

Die Polizei ermittelt wegen mehrerer schwerer Straftaten, darunter:

  • versuchter Mord,
  • vorsätzliche schwere Körperverletzung,
  • unrechtmäßiges Eindringen in eine Wohnung,
  • Tragen einer Hieb- oder Stichwaffe,
  • Drohungen, Nachstellung und psychische Gewalt.

Die Ermittlungen dauern an.

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