In Larnaka wird vorgeschlagen, den ehemaligen Flughafen in ein Ausstellungszentrum umzuwandeln

Im Rahmen der Vorbereitung Larnakas auf das Programm European Capital of Culture 2030 wird in der Stadt eine Idee diskutiert, die dem Projekt „Larnaka 2030“ eine praktische Fortsetzung geben könnte — nicht nur in Form von Veranstaltungen, sondern auch durch neue Infrastruktur. Der Publizist und gesellschaftliche Aktivist Artemios Mallas schlug vor, das Gelände des ehemaligen Flughafens als Standort für ein internationales Messe- und Konferenzzentrum in Betracht zu ziehen.
Seinen Argumenten zufolge erscheint das Areal als logische Wahl: Es liegt neben dem bestehenden Flughafen, verfügt bereits über Zufahrtswege und Versorgungsleitungen, sodass die Umsetzung des Projekts realistischer wäre als die Suche nach einem „unberührten“ Grundstück und ein Neubau von Grund auf. Das Konzept sieht ein modulares Format vor — der Komplex könnte schrittweise in Betrieb genommen und je nach Nachfrage erweitert werden.
Eine solche Einrichtung könnte nach Vorstellung des Autors ganzjährig betrieben werden: Ausstellungen, Wirtschaftsforen, Konferenzen, Konzerte und Großveranstaltungen ausrichten und Larnaka helfen, weniger abhängig von der Saisonalität des Tourismus zu sein. Als zusätzliches Argument wird die geografische Lage genannt: Die Stadt liegt etwa 40 Minuten von Nikosia und Limassol entfernt, und der Flughafen bietet bequeme Direktflüge nach Europa und in den Nahen Osten.
Mallas weist außerdem darauf hin, dass es auf der Insel faktisch keine moderne Anlage dieses Niveaus gibt: In Limassol fehlt ein spezialisiertes Messezentrum, und die Infrastruktur in Nikosia gilt als veraltet. Ein neuer Komplex in Larnaka könnte daher diese Lücke schließen und internationale Veranstaltungen anziehen, insbesondere in der Winterzeit, und so Hotels, den Dienstleistungssektor und den Arbeitsmarkt unterstützen.
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