Cyprus, Nicosia

In Limassol wurde eine Gruppe georgischer Staatsbürger festgenommen, die einer Serie von Wohnungseinbrüchen verdächtigt werden

16.03.2026 / 16:13
Nachrichtenkategorie

Die Polizei von Limassol hat eine kriminelle Gruppe georgischer Staatsbürger zerschlagen, die nach Angaben der Ermittler Wohnungseinbrüche in verschiedenen Stadtteilen verübt hat, darunter Panthea, Agios Athanasios und Potamos Germasogeia.

Im Zuge einer am Vortag durchgeführten Operation wurden drei Personen festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten spezialisierte Einbruchswerkzeuge sowie Dutzende gestohlene Gegenstände, darunter Schmuck und Uhren.

Wie der stellvertretende Polizeidirektor von Limassol, Lefteris Kyriakou, mitteilte, nutzten die Täter elektronische Kameras und andere technische Mittel zur Fernüberwachung von Wohnungen, um festzustellen, wann die Bewohner abwesend waren.

Nach Angaben der Polizei konnten die Verdächtigen mithilfe spezieller Werkzeuge und Techniken sogar gepanzerte Türen öffnen, ohne sichtbare Spuren eines Einbruchs zu hinterlassen. In einigen Fällen entfernten sie die Schlösser, um in die Wohnungen zu gelangen.

Bei der Durchsuchung der Wohnung der Verdächtigen wurden Gegenstände und Ausrüstungen gefunden, die nach Ansicht der Ermittler mit mindestens zehn kürzlich begangenen Diebstählen in Verbindung stehen könnten.

Zudem wurden bei den Festgenommenen gefälschte Identitätsdokumente gefunden, die nicht in Zypern ausgestellt wurden. Die Behörden planen eine Zusammenarbeit mit Interpol und Europol, um die Echtheit der Dokumente und die Herkunft der Verdächtigen zu klären.

Die Polizei appellierte zudem an Bewohner, die Opfer von Diebstählen geworden sein könnten, bei der Identifizierung der gefundenen Gegenstände zu helfen, um diese konkreten Straftaten zuordnen zu können.

Den Ermittlungen zufolge dauerte die Tätigkeit der Gruppe etwa 10–15 Tage an und war organisiert.

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