In Limassol wurde ein Verdächtiger wegen der Veruntreuung von 800.000 Euro und Geldwäsche festgenommen
Die Polizei Zyperns setzt die Ermittlungen in einem großen Fall von Finanzkriminalität in Limassol fort. Auf Anordnung des Bezirksgerichts der Stadt wurde ein 50-jähriger Mann für acht Tage in Untersuchungshaft genommen, verdächtigt des Diebstahls und der Geldwäsche illegal erlangter Gelder.
Wie die Strafverfolgungsbehörden mitteilten, wurde der Verdächtige im Ausland aufgespürt und auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls festgenommen. Am Vortag wurde er nach Zypern gebracht, wo er auf Grundlage eines gerichtlichen Haftbefehls offiziell verhaftet wurde.
Nach Angaben der Ermittler könnte der Mann an der Veruntreuung von rund 800.000 Euro aus einem Unternehmen in Limassol beteiligt gewesen sein. Es wird vermutet, dass die Straftaten im Zeitraum von 2016 bis 2019 begangen wurden.
Die Ermittlungen werden von der Abteilung zur Bekämpfung von Wirtschaftsdelikten in Limassol geführt. Die Ermittler prüfen Finanztransaktionen sowie mögliche Methoden zur Verschleierung der Herkunft der Gelder. Nicht ausgeschlossen ist, dass in dem Fall weitere Beschuldigte auftauchen könnten.
Die Polizei sammelt weiterhin Beweise und prüft die mit den Aktivitäten des Verdächtigen verbundenen Finanzunterlagen.
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