Bildungsministerium prüft Beschwerde über möglichen Einsatz von KI bei Schulwettbewerb

Das Bildungsministerium von Zypern überprüft eine Beschwerde, in der behauptet wird, dass einige Schüler während eines Literaturwettbewerbs möglicherweise Künstliche Intelligenz genutzt haben.
Die Beschwerde wurde von einer Teilnehmerin des Wettbewerbs eingereicht, der von der griechischen Botschaft für Schüler der dritten Klasse der Sekundarschule organisiert wurde.
Stellvertretender Direktor für Sekundarschulbildung Georgios Kutsidis bestätigte, dass die Beschwerde nur von einer Schülerin eingereicht wurde. Er wies darauf hin, dass die Nutzung von Mobiltelefonen gemäß den Wettbewerbsregeln streng verboten war und äußerte Zweifel, dass unter diesen Bedingungen die Teilnehmer überhaupt KI einsetzen konnten.
Seinen Angaben zufolge erfuhren die Schüler das Thema des Aufsatzes erst am Tag des Wettbewerbs, sodass es unmöglich war, Texte oder Notizen im Voraus vorzubereiten.
Er teilte außerdem mit, dass er bereits Kontakt mit der Schulleitung der Schule aufgenommen hat, die von der Schülerin besucht wird, die die Beschwerde eingereicht hat. Die Schule wird gebeten, zusätzliche Informationen bereitzustellen. Wenn die gemeldeten Fakten bestätigt werden, wird das Bildungsministerium eine offizielle Untersuchung der Umstände einleiten.

