Busfahrer in Nikosia führen zweistündigen Streik durch
Am Freitag führen Busfahrer auf Zypern eine zweistündige Arbeitsniederlegung von 09:00 bis 11:00 Uhr durch. Die Aktion wird von den Gewerkschaften OMEPEGE-SEC und SEGDAMELIN-PEO organisiert.
Gleichzeitig halten Gewerkschaftsvertreter eine Protestkundgebung auf dem Solomou-Platz in Nikosia ab.
Nach Angaben der Gewerkschaften haben sie sich wiederholt an das Verkehrsministerium gewandt, um Probleme im Zusammenhang mit dem Betrieb der Verkehrsüberwachungskameras zu besprechen, jedoch bisher keine Lösung erhalten.
Fahrervertreter weisen darauf hin, dass abruptes Bremsen von Bussen an Ampeln für Fahrgäste gefährlich sein kann, insbesondere wenn Personen stehen oder ohne Sicherheitsgurt sitzen. In diesem Zusammenhang schlugen sie die Installation von Warnsystemen für Rote Ampeln vor, damit Fahrer die Geschwindigkeit frühzeitig reduzieren können.
Die Gewerkschaften entschuldigten sich bei den Fahrgästen für die durch die Aktion entstandenen Unannehmlichkeiten.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Geparktes Auto brennt nachts in Limassol aus
- Gestohlenes Motorrad in Dorf bei Limassol in Brand gesetzt
- Mann schießt in Dorf bei Limassol mit Schrotflinte und bedroht Jugendliche
- Schüsse auf Schaufenster in Limassol abgefeuert
- Zypern vor den Wahlen: Gleichgewicht ohne Anführer und Fokus auf die Außenpolitik

