Im Parlament wurde auf den kritischen Zustand einer Schule in Lakatamia aufmerksam gemacht

Erhebliche Infrastrukturprobleme wurden an der Dritten Grundschule von Lakatamia – Agios Georgios festgestellt. Das Gebäude wurde Mitte der 1980er-Jahre errichtet und hat seitdem keine grundlegende Sanierung erfahren.
Am Vortag besuchten der Vorsitzende und die Mitglieder des parlamentarischen Bildungsausschusses die Schule, um nach einer Eingabe des Elternkomitees die Lernbedingungen vor Ort zu beurteilen.
Zu den wichtigsten während des Besuchs genannten Problemen gehören:
- ein stark abgenutztes Gebäude und das Ausbleiben einer grundlegenden Sanierung seit 1986;
- eine Mehrzweckhalle, die sich im selben Raum wie die Klassenräume befindet und somit einen gleichzeitigen Unterrichts- und Veranstaltungsbetrieb unmöglich macht;
- das Fehlen eines Aufzugs trotz eines zweiten Stockwerks und von Schülern mit eingeschränkter Mobilität;
- der unbefriedigende Zustand des Schulhofs, der Zäune und der Räumlichkeiten;
- regelmäßige Überschwemmungen bei Regen sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit, die die Gesundheit der Kinder beeinträchtigt.
Der Vorsitzende des parlamentarischen Bildungsausschusses, Pavlos Milonas, betonte, dass die Lehrkräfte trotz der schwierigen Bedingungen ihre Arbeit auf hohem Niveau leisten und die Schule mehrfach ausgezeichnet wurde. Er teilte zudem mit, dass die Technischen Dienste bislang keinen offiziellen Antrag auf den Einbau eines Aufzugs erhalten haben, der Schulrat jedoch zugesagt habe, einen entsprechenden Antrag einzureichen.
Nach Angaben des Elternkomitees dauern die обращения an verschiedene Stellen bereits seit über drei Jahren an, konkrete Arbeiten wurden jedoch bislang nicht begonnen. Die Eltern erklären, dass man sich lediglich auf kosmetische Verbesserungen beschränke, während eine umfassende Sanierung erforderlich sei, einschließlich der Abdichtung des Dachs und der Instandsetzung der Infrastruktur.
Die vorläufigen Kosten der notwendigen Arbeiten werden auf etwa 400.000 Euro geschätzt. Es wird erwartet, dass die Technischen Dienste des Bildungsministeriums innerhalb der nächsten zwei Wochen einen Bericht mit einer Liste der genehmigten Arbeiten und deren Ausführungsfristen vorlegen.
Die Eltern betonen, dass Fragen der Sicherheit und Gesundheit der Kinder sofortige Lösungen erfordern und nicht weitere Versprechungen.

