GHS-System überarbeitet Zuzahlungen für Medikamente: Einige werden teurer, andere günstiger
Das zyprische Gesundheitsministerium hat die jährliche Überprüfung der Zuzahlungen im Rahmen des GHS-Systems durchgeführt. Von den derzeit 2.419 staatlich erstatteten Arzneimitteln betreffen die Änderungen 291 Präparate.
Den aktualisierten Angaben zufolge:
- 197 Medikamente werden für Patienten teurer — ihre Eigenbeteiligung steigt;
- 94 Präparate werden hingegen günstiger, und die Zuzahlung für sie sinkt.
Die Krankenversicherungsorganisation (HIO) betonte, dass Patienten nicht verpflichtet sind, eine höhere Zuzahlung zu leisten, wenn auf dem Markt ein günstigeres Alternativpräparat mit demselben Wirkstoff und derselben Dosierung verfügbar ist. In diesem Fall kann der Apotheker gebeten werden, das verschriebene Markenpräparat ohne zusätzliche Kosten durch ein gleichwertiges Medikament zu ersetzen.
Auch Ärzte können mit Patienten die Wahl der kostengünstigsten Medikamentenoption besprechen. Dazu muss das bestehende Rezept storniert und ein neues für ein günstigeres austauschbares Präparat ausgestellt werden.
Apotheker sind gesetzlich verpflichtet, Patienten über ihr Recht zu informieren, ohne Aufpreis auf ein gleichwertiges Medikament umzusteigen. Entscheidet sich der Patient jedoch dafür, beim bisherigen Markenpräparat zu bleiben, kann er dies tun, indem er den aktualisierten — höheren — Betrag zahlt, sofern das Medikament auf der Liste der teurer gewordenen Präparate steht.
Die vollständige Liste der Änderungen mit aktuellen Preisen und Zuzahlungsbeträgen ist auf den offiziellen Websites des Gesundheitsministeriums und des GHS-Systems veröffentlicht.
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