Besuch von Macron und Mitsotakis auf Zypern als „reales Zeichen europäischer Solidarität“ bezeichnet
Parlamentspräsidentin Annita Demetriou erklärte, der Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des griechischen Premierministers Kyriakos Mitsotakis auf Zypern sei ein „reales Zeichen europäischer Solidarität“.
Ihrem Wortlaut nach demonstriere der Besuch der beiden Staatsmänner die Unterstützung für die Insel nach dem jüngsten Drohnenangriff und angesichts der Spannungen im östlichen Mittelmeerraum.
Demetriou merkte an, dass die Partei Democratic Rally nicht nur politische Unterstützungserklärungen, sondern auch konkrete Taten begrüße, darunter die Entsendung von Streitkräften in die Region durch Frankreich und Griechenland in den letzten Tagen.
Sie betonte, dass Zypern als EU-Mitgliedstaat an vorderster Front der Ereignisse im östlichen Mittelmeer stehe, weshalb internationale Unterstützung von besonderer Bedeutung sei.
Zudem hob sie hervor, dass die aktuellen diplomatischen Schritte eine Fortsetzung der 2013 unter dem ehemaligen Präsidenten Nicos Anastasiades begonnenen multivektoralen Außenpolitik seien. Diese Strategie werde auch unter dem jetzigen Präsidenten Nikos Christodoulides fortgesetzt.
Abschließend erklärte Demetriou, dass das Land seine Verteidigungskapazitäten stärken und sich auf mögliche Folgen der regionalen Krise vorbereiten müsse, einschließlich wirtschaftlicher Risiken und der Wahrscheinlichkeit neuer Migrationsströme.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Neues Gesetz zur Immobilienbeschlagnahme auf Zypern bis nach den Wahlen verschoben
- Celestyal sagt erste Mittelmeer-Kreuzfahrten aufgrund der Lage im Nahen Osten ab
- Eurobank kündigt Programm für freiwilliges Ausscheiden von Mitarbeitern an
- Medien: Drohnenangriff auf die Basis RAF Akrotiri könnte über Google Maps gesteuert worden sein
- Mufflon-Gehege auf Zypern vorübergehend für Besucher geschlossen

