Cyprus, Nicosia

Nikosia eröffnet 21 Futterstellen für Straßenkatzen

26.03.2026 / 20:08
Nachrichtenkategorie

Die Stadtverwaltung von Nikosia hat im Rahmen einer neuen Tierschutzinitiative 21 organisierte Futterstellen für herrenlose Katzen eingerichtet. Das Projekt wurde bei einer Sonderveranstaltung vorgestellt, bei der auch die neue Online-Plattform Nicosia Pet Friendly präsentiert wurde.

Im Rahmen des Programms wurden bereits 21 Futterautomaten in allen Stadtteilen aufgestellt sowie zwei organisierte Futterstationen eingerichtet – am Fluss Pedieos und im Olympiados-Park. Das System basiert auf dem Prinzip der kontrollierten und sauberen Fütterung unter Beteiligung von Freiwilligen.

Die Initiative wird in Zusammenarbeit mit der Versicherungsgesellschaft Kosmos Insurance umgesetzt, die als Hauptsponsor des Projekts auftrat.

Der Bürgermeister von Nikosia, Charalambos Prountzos, betonte, dass diese Initiative das Niveau der Kultur und Verantwortung der Gesellschaft widerspiegle. Ihm zufolge sind Katzen ein integraler Bestandteil des Stadtbildes von Nikosia, und ihre artgerechte Haltung trägt sowohl zum Schutz der öffentlichen Gesundheit als auch zum Gleichgewicht des städtischen Ökosystems bei.

Während der Veranstaltung gab es auch eine praktische Vorführung zur Nutzung der Futterstellen durch die Projektinitiatorin Maria Arkoudi. Kinder aus dem Faneromeni-Kindergarten nahmen an der Präsentation teil, um die Bedeutung eines fürsorglichen Umgangs mit Tieren von klein auf zu unterstreichen.

Die Gemeinde hob zudem die Bedeutung der Sterilisation von Straßentieren als wichtigstes Instrument zur Bestandskontrolle hervor.

Darüber hinaus wurde erstmals die neue Plattform Nicosia Pet Friendly vorgestellt – eine moderne Ressource, auf der Informationen über verantwortungsbewusste Tierhaltung, Adoptionsmöglichkeiten, vermisste und gefundene Haustiere sowie haustierfreundliche Orte und Initiativen in der Stadt veröffentlicht werden.

Laut Vertretern der Stadtverwaltung ist es das Ziel des Projekts, eine Stadt zu schaffen, die Tiere respektiert und schützt sowie die Zusammenarbeit zwischen Bewohnern, lokalen Behörden und dem Privatsektor zu fördern.

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