Behörden prüfen Beschwerden über chemische Spritzungen in Paphos

Auf Zypern entbrannte eine Debatte über den Einsatz chemischer Herbizide in öffentlichen Bereichen. Umweltorganisationen äußern Bedenken hinsichtlich möglicher Verstöße beim Besprühen von Gehwegen und Straßen und warnen vor Risiken für die Gesundheit von Menschen, Bienen und der Umwelt.
Es geht um eine Beschwerde über das Vorgehen der Gemeinde Paphos. Aktivisten behaupten, dass in mehreren Fällen chemische Mittel eingesetzt wurden, ohne alle gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren einzuhalten. Als Reaktion erklärte die Gemeinde, dass Herbizide nur in Ausnahmefällen verwendet werden — zum Beispiel an schwer zugänglichen Stellen, wo eine mechanische Reinigung nicht möglich ist.
Nach den Eingaben von Umweltschützern besuchten Mitarbeiter des Landwirtschaftsministeriums den Ort. Das Amt hat eine Untersuchung eingeleitet, nach deren Abschluss entschieden wird, ob eine Grundlage für die Verhängung einer Geldstrafe besteht.
Die Frage der Pestizidanwendung bleibt sensibel: Die Gesetzgebung erlaubt deren Einsatz nur unter strengen Bedingungen und mit schriftlicher Genehmigung eines Agronomen.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Unversteuerte Zigaretten am Übergang in Nikosia beschlagnahmt, Geldstrafe verhängt
- Sechster Verdächtiger im Fall des dreisten Raubüberfalls in Larnaka festgenommen
- 17-jähriger Tatverdächtiger nach Waffendiebstahl in Larnaka festgenommen
- Raubüberfall in Larnaka: Täter drohten mit einer Gartenschere
- Zypern droht Wasserknappheit: „Wir haben nur noch Vorräte für 11 Monate“

