Cyprus, Nicosia

Für Explosion in Limassol wurden 1.000 € versprochen: Verdächtige bleiben in Haft

09.01.2026 / 12:00
Nachrichtenkategorie

Zwei Männer, die beschuldigt werden, versucht zu haben, Einrichtungen im Stadtteil Zakaki in Limassol zu sprengen, bleiben bis zum Beginn der Gerichtsverhandlungen in Haft. Das Gericht entschied, dass das Risiko erneuter Straftaten hoch sei.

Es geht um zwei Vorfälle: den Versuch einer Explosion in einem Bierpub sowie in einem Café. Die Ermittlungen ergaben, dass ein 44-jähriger sri-lankischer Staatsbürger nicht aus eigener Initiative handelte — er gab zu, den Auftrag von einem 36-jährigen griechischen Zyprioten erhalten zu haben, der ihm eine Belohnung von 1.000 Euro versprach.

Nach Angaben des Angeklagten hat er:

  • am 30. Dezember einen Sprengsatz in der Nähe eines Pubs platziert;
  • am Weihnachtsmorgen einen ähnlichen Sprengsatz in der Nähe eines Cafés im selben Gebiet angebracht.

Im zweiten Fall kam es nicht zur Explosion. Überwachungskameras zeichneten auf, wie beide Männer einige Stunden später an den Ort zurückkehrten, vermutlich um den Sprengsatz abzuholen.

Das Gericht wies die Argumente der Verteidigung für eine mildere Maßnahme zurück und stellte fest, dass einer der Angeklagten kürzlich in einem Drogendeliktsfall vorzeitig aus der Haft entlassen worden war, während sich der andere illegal im Land aufhielt.

Ihnen werden unter anderem folgende Anklagen vorgeworfen:

  • Verschwörung zur Begehung eines schweren Verbrechens;
  • versuchte Zerstörung von Eigentum unter Einsatz von Sprengstoff;
  • Besitz und Transport von Sprengstoffen;
  • Diebstahl eines Motorrads.

Nur registrierte Benutzer können Kommentare hinterlassen. Um einen Kommentar abzugeben,melden Sie sich bei Ihrem Konto an oder erstellen Sie ein neues →