Schulden gegenüber dem Arbeitnehmer-Reservefonds.
Der Vorsitzende der Arbeitspartei, Zeki Çeler, erklärte am 23. September in der Sendung „Morning News“ auf Kıbrıs Postası TV, dass das Finanzministerium in Nordzypern dem Arbeitnehmer-Reservefonds etwa 17–20 Milliarden Türkische Lira schuldet.
Çeler beschrieb den Reservefonds als „Arbeitnehmerbank“, in der sich die Ersparnisse der Beschäftigten ansammeln, die der Staat zuvor zur Deckung von Haushaltsdefiziten verwendet hat, jedoch nicht zurückgegeben wurden.
Er wies auf das Risiko hin, dass der Fonds unter die Kontrolle des Finanzministeriums oder anderer Abteilungen übertragen wird, und auf den möglichen Verlust seines autonomen Status. Laut Çeler würden die Ersparnisse der Arbeitnehmer gefährdet, und die Gesellschaft würde einen solchen Schritt nicht zulassen.
Der Politiker sprach auch das Problem des Zugangs zu medizinischen Leistungen an: Trotz der Zahlung von Beiträgen erhalten die Bürger oft nicht die versprochenen Leistungen, was er auf die fehlerhafte Struktur der Gesundheits- und Sozialschutzfonds zurückführt.
Darüber hinaus machte Çeler auf die illegale Rekrutierung von Arbeitskräften aus Drittstaaten, das Wachstum der Schattenwirtschaft und Praktiken aufmerksam, bei denen Menschen Kredite von 5–12 Tausend Euro bei Agenturen aufnehmen, nur um ohne Arbeit und legalen Status dazustehen. Seiner Meinung nach tragen solche Praktiken zu zunehmenden Verstößen bei und stellen eine Bedrohung für die Sicherheit in Nordzypern dar.
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