Zyperntürkische Handelskammer (KTTO) kritisiert zweite Kraftstoffpreiserhöhung
In Nordzypern kritisierte die Zyperntürkische Handelskammer (KTTO) am 12. März 2026 die zweite deutliche Erhöhung der Kraftstoffpreise innerhalb kurzer Zeit. Sie wies darauf hin, dass dies die Lage der Bürger und Unternehmen, die bereits unter hoher Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten leiden, zusätzlich erschwert.
In einer schriftlichen Erklärung erinnerte die KTTO daran, dass sie bereits nach der vorangegangenen Erhöhung ihre Besorgnis zum Ausdruck gebracht, eine vorsichtigere Politik angemahnt und die Rücknahme der Erhöhung gefordert hatte. Nach Ansicht der Kammer bestätigt der erneute drastische Anstieg die Berechtigung dieser Befürchtungen.
Die KTTO betonte, dass Kraftstoff eine Schlüsselressource sei, die die Produktion von Waren und Dienstleistungen sowie das Transportwesen direkt beeinflusse, und dass jede Preiserhöhung zur weiteren Befeuerung der ohnehin hohen Inflation beitrage.
Die Organisation warnte davor, dass der zunehmende Kostendruck Unternehmen dazu zwingen könnte, ihre Aktivitäten einzuschränken, Personal abzubauen und Investitionen zu reduzieren, was sich auf die Beschäftigung und die Verfügbarkeit von Dienstleistungen für die Bevölkerung auswirken würde.
Die KTTO merkte zudem an, dass die durch die Angriffe gegen den Iran ausgelösten Prozesse die TRNZ in einer Phase hoher Inflation getroffen hätten und solche Entscheidungen nicht ohne fundierte Prognosen getroffen werden dürften. Die Kammer forderte die Ausarbeitung von Maßnahmen unter Einbeziehung eines breiten Spektrums von Vertretern und ohne politische Motive und erklärte sich bereit, einen Beitrag zur Vorbereitung solcher Lösungen zu leisten.
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