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Blutiger Konflikt in Nikosia: Mann verletzt Mitbewohner nach Streit mit Messer

18.05.2026 / 09:57
Nachrichtenkategorie

In Lefkoşa, im Bezirk Kızılaş, ereignete sich ein schweres Verbrechen unter Einsatz einer Stichwaffe. Nach Angaben der Polizei versetzte der Verdächtige am 16. Mai 2026 gegen 22:50 Uhr seinem Mitbewohner während eines Streits einen Messerstich in den Bauch.

Der Polizeibeamte Hasan Kabadayılar erklärte vor Gericht, dass das Opfer eine schwere Verletzung durch ein Messer mit einer Klingenlänge von 13,5 cm erlitten habe. Nach dem Vorfall wurde er notfallmäßig in das staatliche Krankenhaus von Lefkoşa eingeliefert, wo er operiert und auf die chirurgische Station verlegt wurde. Die Ärzte kämpfen weiterhin um sein Leben, der Zustand des Patienten wird als kritisch eingestuft.

Den Ermittlungen zufolge stellte sich der Verdächtige nach der Tat freiwillig der Kriminalpolizei in Nikosia. Die Tatwaffe — das Messer — wurde im Haus als Beweismittel sichergestellt.

Die Polizei wies darauf hin, dass sich die Ermittlungen noch im Anfangsstadium befinden, und warnte, dass eine Freilassung des Verdächtigen den Lauf des Verfahrens beeinträchtigen könnte. Aus diesem Grund wurde das Gericht über die Notwendigkeit informiert, den Mann für bis zu drei Tage in Untersuchungshaft zu nehmen.

Während der Anhörung gab der Verdächtige eine kurze Erklärung ab und sagte: „Er hat sich zu Hause schlecht benommen und zu viel geredet, deshalb habe ich ihn mit dem Messer erstochen.“

Die Ermittlungsbehörden klären weiterhin die genauen Umstände des Vorfalls, einschließlich der Ursachen des Konflikts und des genauen Tatablaufs.

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